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3. Oktober 2009

Gesicht zeigen gegen Rassismus!

Gespeichert unter: Politik — Schlagworte: , — Ario @ 01:30

PRESSEMITTEILUNG – GRÜNE JUGEND Bundesverband
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Datum: 02.10.2009
Ort: Berlin
Thema: Pax Europa stoppen – kulturelle Vielfalt bewahren!
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Anlässlich der für den 3. Oktober 2009 geplanten Demonstration der
Bürgerbewegung Pax Europa erklärt der Bundesvorstand der GRÜNEN
JUGEND:

„Wir verurteilen den Versuch der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE),
mitten in der Hauptstadt Berlin auf rassistische Art und Weise Ängste
und Ressentiments gegenüber MuslimInnen zu schüren. Die GRÜNE JUGEND
unterstützt den Aufruf und die zeitgleich stattfindende Demonstration
„Für ein offenes Europa für alle – gegen antimuslimischen Rassismus“.
Wir appellieren an alle BerlinerInnen, an diesem Tag Gesicht zu zeigen
gegen antidemokratisches, rassistisches und
christlich-fundamentalistisches Gedankengut.

Die rechtspopulistische BPE konstruiert ein exklusives
„christlich-jüdisches Abendland“, in dem kein Platz für andere
Religionen und Lebensentwürfe ist. Zudem warnt sie vor der angeblichen
„Islamisierung Europas“ und gefährdet damit massiv den sozialen
Frieden. Die GRÜNE JUGEND verurteilt diese Panikmache und den
einhergehenden Versuch, benachteiligte Gruppen innerhalb der
Gesellschaft gegeneinander auszuspielen. Wir streiten für eine offene,
pluralistische Gesellschaft, in der alle Menschen sich frei entfalten
können – unabhängig von Religion, Geschlechts, Herkunft oder
Sexualität.“

10. September 2009

Wölfe im Schafspelz

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Aus aktuellem Anlass veröffentliche ich erneut einen Beitrag vom 7. März 2009

Update: Auf  LabourNet.de kann man nachlesen, wie Mina Ahadi (Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime)  anlässlich der gescheiterten Anti-Islam-Konferenz (September 2008 in Köln) an der Seite der Rassisten von Pax Europa demonstriert. Eine Farce von Frau Ahadi, sich angesicht der Bündnispartner selbst als „dritte Kraft“ zwischen Rechtsextremen und Zivilgesellschaft zu bezeichnen.

Was haben die rechtspopulistische rechtsextremen Bürgerbewegungen wie „Pro Köln“ oder „Pro Duisburg“ und der vor einem Jahr gegründete „Zentralrat der Ex- Muslime (ZdE)“ gemein? Sie alle sind gegen Moscheebauten in Deutschland, gegen das Recht auf freie Religionsausübung, gegen das Recht auf freie Kleidungswahl und wiegeln auf ihre eigene Art und Weise die Xeno- und Islamophobie in Deutschland weiter auf. Ich erkläre euch gerne wieso und warum:

Schon vor längerer Zeit bin ich auf den Verein „Zentralrat der Ex- Muslime (ZdE)“ aufmerksam geworden. Unter der Domain www.ex-muslime.de kann man in Aufmachung der SPIEGEL- Kampagne „Wir haben abgetrieben“ aus dem Jahre 1971 sehen, wie sich die meist iranische Diaspora zusammengesetzt aus Ex- Monarchisten, StalinistInnen, SozialistInnen und AtheistInnen vom Islam lossagt. Unlogisch meint ihr? Ja, das denke ich auch. Aber scheinbar denken das die Protagonisten des Vereins nicht. Dass die meisten mit dieser Religion nie was anfangen konnten ist ihnen egal. Es ist ein bisschen so, als würde ich als Nichtraucher mit dem Rauchen aufhören. Nun steht dieser Verein, in dem auch Schriftstellerin Arzu Toker aktiv ist, der Bruno-Giordano-Stiftung sehr nahe und liefert dem Humanistischen Pressedienst gerne mal irritierende Interviews wie dieses:

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3. Januar 2009

Ab wann ist man ein Deutscher?

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Dieser Tage brachte mich ein haarsträubender Post-Weihnachts-Winterloch Vorschlag aus dem politischen Berlin zuerst auf die Palme und dann zum nachdenken. Eine an für sich gute Nachricht, nämlich die, dass die Zahl der von Ausländern begangenen Straftaten rückläufig ist, wird mal eben von der CSU rassistisch umgedeutet. In Zukunft soll, so der Herr Ramsauer, nicht nur erfasst werden ob der Täter Deutscher ist oder nicht. Nein, es soll auch noch rein woher die Person stammt. Denn, so der Herr Ramsauer sinngemäß, heutzutage holen sich die Ausländer doch alle einen Pass und verzerren damit die tadellose Statistik der echten Deutschen. So geht das natürlich nicht. Und ja, solange es die CSU in Berlin noch gibt darf auch einer wie der Herr Ramsauer mal ran um mit völkischen Parolen das politische Vakuum zu füllen welches Günther Beckstein hinterlassen hat.

Mit mäßigem Erfolg.

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17. Oktober 2008

PRO HIRN STATT PRO KÖLN

Gespeichert unter: Politik — Schlagworte: , — Ario @ 13:57

Unter diesem Titel habe ich heute meinen ersten Artikel in einem “richtigen” Lifestyle-Magazin mit ca. 20.000 Exemplaren Auflage (plus Online-Präsenz) veröffentlicht.  Das Magazin heisst GLEICH und erscheint in Köln. Es war mir echt eine Freude mit dieser netten und jungen Redaktion zusammen zu arbeiten. Immer wieder gerne!

20. August 2008

Kölner Grüne gegen Pro Köln

Gespeichert unter: Politik — Schlagworte: , , — Ario @ 01:15

90 % Zustimmung bei den Grünen, gar 100 % Zustimmung bei der SPD. Jürger Roters ist rot- grüner Spitzenkandidat für die Oberbürgermeister- bzw. Kommunalwahlen 2009 (die am selben Tag wie die Europawahl sstattfinden). NRW ist soviel ich weiß dass einzige Bundesland indem die Stichwahl unter schwarz- gelb abgeschafft wurde. Somit sind wir Kölner Grünen gezwungen zusammen mit der SPD Oberbürgermeister Schramma aus dem Amt zu jagen. Genug ist genug! Nicht zuletzt die Anbiederung der Kölner CDU an rechts aussen wurde von Jürgen Roters scharf kritisiert.

Desweiteren ging es um beim Thema rechts- aussen zu bleiben auf der gestrigen MV auch um die Anti- Islam- Konferenz die am 19 und 20. September 2008 unter dem Motto „Islamisierung stoppen“ in Köln stattfinden soll. Geladen haben die Rechtsextremisten der Partei Pro Köln. Auch niederländische und österreischische Nationalisten bis hin zu Jean Marie Le Pen aus Frankreich werden erwartet.

Volker Beck und andere, darunter ich, haben uns in der Diskussion stark gemacht für kreativen Protest und eine gute Zusammenarbeit zwischen GRÜNER JUGEND und Bündnis 90/Die Grünen. Das Thema sollte auch nach dem Kongress wichtig bleiben. Islampphobie wächst leider rasant dieser Tage. Meine Heimatstadt und die lieben Kölner Grünen werden sich sicher bei den tollen Protesten, welche auch öffentlichen Ungehorsam beinhalten, nicht so doof benehmen wie einige Hamburger Grünen im Vorfeld des Klimacampes. Das war ja nun einfach nur peinlich!

ALSO LIEBE LEUTE, AUF ZUM PROTEST!

19. August 2008

Hinterbänkler on Tour

Gespeichert unter: Politik, Satire — Schlagworte: , , — Ario @ 21:37

Realsatire vom feinsten bietet dieser Artikel aus dem aktuellen SPIEGEL. Vielleicht sollte den Kollegen von der SPD mal jemand aufklären, dass die Sklaverei in den USA bereits seit einigen Jahren abgeschafft ist. Bevor es zu weiteren Missverständnissen kommt… Ich frage mich was als nächstes auf dem Programm des Herren steht:

Eine Studienreise nach Deutsch- Südwestafrika ?

17. Juni 2008

Nazis erobern sich die Kieze zurück

Gespeichert unter: Politik — Schlagworte: , — Ario @ 01:46

Anlässlich der aktuellen TAZ Serie zu braunen Ecken in Berlin möchte ich gerne meine Eindrücke der letzten Zeit mal hier posten. Am Do Abend meinten drei Männer zwischen 35 und 50 auf der Schönhauser Allee kurz vor dem McDonalds „SIEG HEIL“ skandieren zu müssen, ganze zwei Mal (ich meien sogar mit Hitlergruß). Was denken sich diese Leute in dem Moment? Nichts? Denken die dass zur Fussball EM Siegen und damit Sieg Heil wieder „in“ sind? Ich weiß es nicht. Waren auch keine bösen Leute die einem was taten als man an ihnen und nachher sie an einem an der Haltestelle vorbei gingen. Vielleicht waren sie auch total dicht?

Trotzdem, selbst dieses angeblich naive skandieren ist total daneben!

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16. Februar 2008

Isch bin Türke ey, har-har-har!

Gespeichert unter: Entertainment, Politik — Schlagworte: , , — Ario @ 20:23

Es gibt solche und solche Comedians. Es gibt gutes Kabarett und schlechtes Kabarett. Bisher glaubte ich immer dass Leute wie Harald Schmidt und Oliver Pocher zu den Guten gehören während Sexisten wie Mario Barth eher auf Stammtisch- Niveau Witze auf Kosten von Frauen und Minderheiten machen. Gestern musste ich jedoch feststellen dass bei Schmidt & Pocher (neues Harald Schmidt Format auf dem Ersten) Oliver Pocher – wie sooft schon gesehen – mit Goldkettchen und Pseudo- Ghetto- Slang „die Türken“ parodiert hat. Ich sage: Das ist a) total uninnovativ und b) total daneben!

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